Mode- oder Trenddiäten, die auf Gewichtsreduktion abzielen, versprechen meistens schnelle Resultate. Aber wie das Sprichwort geht, sind die meisten zu schön, um wahr zu sein. Tatsache ist, dass die meisten bestenfalls auf lange Sicht nicht funktionieren oder aber im schlimmsten Fall unsicher und schädlich sein können.  Es gibt so viele Diäten, die im Fernsehen, in Magazinen, Büchern oder auch im Internet beschrieben werden. Es ist manchmal schwer rauszufinden, welche von diesen eine Trenddiät ist, also eine Modeerscheinung, oder welche davon wirklich helfen und gesund sind.

The Facts on Fads

Wenn du versuchst ein Abnehmprogramm zu finden, ist es wichtig, die unwirksamen und gefährlichen Trenddiäten zu identifizieren. Was alle diese gemeinsam haben ist, dass sie auf die eine oder andere Weise nicht ausreichend Nährstoffe liefern. Normalerweise ist die berechnete Kalorienzahl geringer als der Körper braucht, um auch nur ein gesundes Körpergewicht zu halten. In anderen stimmt die Kalorienzahl, aber sie sind so einseitig, dass man den Körper halb damit vergiftet, um schnell Gewicht abzunehmen. Solche Diäten sind also auf einen kurzzeitigen Erfolg aus und auf lange Sicht nicht haltbar, denn (Heiß)Hunger stellt sich bald ein und/ oder der Körper reagiert negativ darauf, was eventuell lebensbedrohlich werden kann, z.B. Herzrhythmusstörungen. Die häufigste Antwort des Körpers ist, dass er in den Hungermodus wechselt, d.h. an jeder Kalorie wird versucht auf Gedeih und Verderb festzuhalten und der Stoffwechsel verlangsamt sich. Das bedeutet wiederum, dass weniger Kalorien verbrannt werden. Nachdem die Diät beendet wird und alte Essgewohnheiten wieder aufgenommen, kommen die Pfunde schnell zurück, mit fetten Zinsen. Während man sich also von Diät zur Diät hangelt, Kilos runter und wieder rauf – bekannt als Jojo-Effekt, nimmt der Stoffwechsel Schaden, so dass echte Gewichtsreduktion schwieriger und schwieriger wird, aber auch der Allgemeinzustand verschlechtert sich und die gleichen Probleme wie beim Übergewicht entstehen.

Dies sind die bekanntesten Modediäten und was sie beinhalten:

Diäten, die den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel einschränken

Einige Diäten gestatten nur die Auswahl bestimmter Lebensmittel von Listen und sie sollen dir beim Abnehmen helfen, indem Sie die Lebensmittelauswahl einschränken, die du essen darfst. Glaubt man der Mayo Klinik, so isst du automatisch weniger, wenn du weniger Auswahl hast, besonders, wenn dir die Auswahl langweilig wird. Extreme Beispiele hierfür sind die Pampelmusendiät, Kohlsuppen-Diät oder andere, die auf einer Frucht am Tag oder Joghurt/Wasser basieren. Andere machen einen seriöseren Eindruck, wie zum Beispiel wenn sie die Blutgruppe als Grundlage angeben. Manche haben wechselnde Kategorien, die gemieden werden müssen, z.B. eine Woche kein Obst, die nächste kein Fleisch und so weiter, bis man zur ursprünglichen Essgewohnheit zurückkehrt.

Diese Modediäten erhöhen das Risiko von Mangelernährung, weil man sich so nicht ausgewogen ernährt. Neben den Gesundheitsrisikos, die mit einseitiger Ernährung einhergehen, lassen sie den Körper in den Hungermodus wechseln, was wiederum den Jojo – Effekt zur Folge hat.

Kohlehydratearm / proteinreiche Diäten

Eine kohlehydratarme Diät schränkt den Verzehr von Früchten, Gemüse, Körnern und Hülsenfrüchten ein und manchmal auch den von Milchprodukten, dahingehen wird zu protein- und fettreichen Lebensmitteln, z.B. Fleisch, geraten.

Andere Formen dieser Diät, auch proteinreiche Diäten genannt, legen in ähnlicher Weise den Verzehr von Eiern, Fleisch und Milchprodukten nahe, das geht auf Kosten von Körnern, Obst und Gemüse. Während einst diese Diät als Lebensretter für Typ I Diabetes (insulinpflichtig) angesehen wurde bevor Insulin künstlich hergestellt werden konnte, gilt heute, dass sie langfristig nicht durchführbar ist bzw. sie sogar schädlich sein kann. Ohne die richtige Menge an Kohlehydraten kann der Körper nicht effektiv Fett verbrennen, und es bilden sich schädliche “Ketonkörper,” die abgesondert werden, anstatt als Kalorien zu dienen. Dies stellt eine große Belastung der Nieren dar und kann zu Übelkeit, Kopfschmerzen und Muskelabbau führen, was die erneute Fettanlagerung nach Diätende vervielfacht. Des Weiteren liefern diese Diäten nicht genug Ballststoffe, dagegen sind sie häufig reich an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin, die als Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen bekannt sind.

 Extrem fettarme/ fettfrei Diäten

Fettarme/ fettfreie Diäten basieren auf der Annahme, dass wenn dem Körper kein Fett zugeführt wird, folglich auch keins gespeicherte werde und stattdessen das angelagerte Fett verbrannt. Seit langer Zeit wird schon geraten den Verzehr von Fett im Sinne eines gesunden Lebensstils und gesunder Gewichtsreduktion einzuschränken, von Ärzten wird hier von einer Einschränkung von 20-30% empfohlen. Trenddiäten, die den Verzehr von Fett einschränken, schießen meistens weist über dieses Ziel hinaus und klären die Konsumenten selten darüber auf, wie sie ihren Körper während der Gewichtsreduktion gesund halten.

Es ist wichtig zu wissen, dass während einige Studien darauf hinweisen, dass Fett in der Ernährung recht einfach auch als Körperfett gespeichert wird, auch zuviel Protein und Kohlehydrate in Fett umgewandelt werden können. Ein erhöhter Verzehr an Kohlehydraten, besonders der einfachen Kohlehydrate, wird stark mit Zunahme an Körperfett in Verbindung gebracht und was noch viel bedenklicher ist auch mit erhöhten Blut- und Leberfetten.

Ernährungsrichtlinien der US Gesundheitsbehörde raten von einer sehr fett-reduzierten Diät ab, die einen Vitamin E Mangel zur Folge haben könnte. Gerade Vitamin E hat große Aufmerksamkeit erhalten, weil es Einfluss auf Herzkreislaufkrankheiten hat, aber in Wirklichkeit schaden die extrem fettarmen Diäten allen fett-löslichen Vitaminen – E, aber auch A, D und K- die mit der Nahrung aufgenommen werden müssen uns selbst Fette brauchen um richtig vom Körper aufgenommen zu werden. Ferner gibt es gewisse Fette, die der Körper in bestimmten Mengen braucht, und sehr extreme Diäten kann zu einem Mangel an diesen führen. Diese Diäten können auf lange Sicht, besonders wenn sie ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt werden, zum starken Mangel an Vitaminen und Fettsäuren führen.

Hinzu kommt, dass weil es so schwer ist, sich an diese Diäten zu halten, sie früher oder später ein Ende finden und dann der Körper einen schwierigen Anpassungsprozess durchmachen muss. Folgen davon können Magen-Darm-Beschwerden, Unverträglichkeiten, Gallensteine und wiederkehrende Pfunde sein.

Fasten-Diäten

Einige Diäten raten dazu, für einen angegeben Zeitraum ganz auf Nahrung zu verzichten. Diese werden auch als Crash-Diäten oder Radikal-Diäten bezeichnet, weil sie einen rapiden Gewichtsverlust in einem kurzen Zeitraum zur Folge haben. Einige Diäten erlauben das Trinken von Wasser oder kalorienfreien Getränken, oder sie gestatten gewisse “fettverbrennende” Säfte oder besondere Tees, die man erst kaufen muss.  Extremere Formen dieser Diät beinhalten Medikamente (sogar durch Spritzen), die den Muskelabbau verhindern sollen, der durch das Fasten entsteht. Die Firma, die hinter dieser Diät steckt, mag damit werben, dass man schnell abnimmt oder den Körper entgiftet. Diäten, bei denen du fasten musst, sind für rapiden, kurzzeitigen Gewichtsverlust, der normalerweise nicht von Dauer ist. Man mag zwar schnell einige Pfunde loswerden, aber nach medizinischen Erkenntnissen, ist dafür der Wasserverlust oder sogar Muskelabbau verantwortlich, aber nicht der Abbau von Fett. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt vor der Einnahme von Medikamenten.

Fasten-Diäten sind die gefährlichste Diätform, weil Nährstoffmängel generell unausweichlich sind, genauso wenig wie die wiederkehrenden Pfunde nach dem sich der Stoffwechsel durch die Diät zusätzlich stark verlangsamt hat.

Niedrig-kalorische Diäten

Ähnlich den Fasten-Diäten, geht der kurzzeitige Gewichtsverlust der Diäten, die nur sehr wenig Kalorien zuführen, stets einher mit Gesundheitsrisiken und Nährstoffmängeln.

Oft wird bei diesen Diäten dazu geraten bestimmte Nahrungsmittel einzunehmen, wie z.B. “Fettverbrenner” Zitronensäfte, Getränkezusätze oder Obst wie Grapefruit oder Medikamente, um den Muskelaufbau aufzuhalten. Aber das Ziel dieser Diäten ist einfach durch Hungern abzumagern und das wird langfristig nicht funktionieren.

 Mahlzeiten-Ersatz Diäten  

Einige Diäten raten zu Nahrungsersatz-Produkten, in der Regel sind dies dann Getränke/Shakes oder Riegel, die beim Abnehmen helfen sollen. Eines dieser Produkte soll dann eins, zwei oder sogar drei der normalen Mahlzeiten ersetzten und möglichst auch noch als Zwischenmahlzeit dienen. Ist das Gewicht erstmal runter, heisst das nicht, dass die Diät einen das Gewicht halten lässt. Bestenfalls wird der ständige Kauf dieser Produkte zu teuer/ umständlich und im schlimmsten Fall hast du aber dabei nichts darüber gelernt, gesunde Lebensmittel in deinen Alltag zu integrieren und so rutscht du schnell wieder in alte Gewohnheiten, wenn die Diät endet.

Diäten, die Mahlzeitersatzprodukte anbieten mögen zwar schnellen Gewichtsverlust versprechen, aber denk dran, der einzige Weg Gewicht und gespeichertes Fett loszuwerden ist, weniger Kalorien zu dir zu nehmen als du verbrennst. Zusätzlich sollte die Zwischenmahlzeit oder Snack weniger Kalorien haben als die ersetzte Mahlzeit. In der Regel führt man aber bei dieser Diätform ohnehin weniger Kalorien zu als der Körper braucht, was zum bekannten Jojo Effekt führt sowie man von den Diätprodukten die Nase voll hat.

Fazit

Der einzig sichere Weg gesund und auf Dauer abzunehmen ist Änderungen an der Ernährungsweise vorzunehmen und zwar an Qualität und Quantität der Lebensmittel je nach Geschmack und Lebensweise, so dass eine ausreichende Nährstoffzufuhr gewährleistet ist, und zusätzlich sportliche Aktivität und außerdem, mindestens genauso wichtig, GEDULD. Langsam aber ausdauernd gewinnt das Rennen fürs Leben. Das Gesund Abnehmen Club Programm basiert auf genau diesen Prinzipien und bietet dabei eine große Auswahl an nahrhaften Lebensmitteln, individuell angepasste Menüs und Leitfaden um etwas zu ändern, wobei man dann auch bleiben kann, mit einem langfristigen, gesunden Wohlfühlgefühl an erster Stelle.

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